Chilchefescht

Chilchefescht

Gelebte Solidarität

Das „ChilcheFescht“ ist gelebte Solidarität mit Menschen, denen es schlechter geht als uns. Der erwirtschaftete Gewinn wird jeweils langfristig an ein Projekt weitergegeben, das von den Kirchgemeindemitgliedern alle 10 – 20 Jahre neu ausgewählt wird.

Gleichzeitig war und ist das „ChilcheFescht“ auch ein Fest der Kirchgemeinde Unterseen. Die Kirchgemeinde feiert sich selbst als eine lebendige Gemeinschaft aller Generationen, in der man sich begegnet, gemeinsam sammelt, isst, trinkt, spielt und singt, plaudert und diskutiert, also aneinander und an der Weltgemeinschaft Anteil nimmt.

Chilchefescht

Geschichte

Die Kirchgemeinde Unterseen feiert das ChilcheFescht seit 1972 einmal im Jahr an einem Wochenende im November. Damals hiess der Anlass noch Schlossfest. Er entstand, weil für das Mobiliar des damals neu erworbenen Schlosses ein Basar veranstaltet wurde. Als das Schloss eingerichtet war, wollte man auf das Schlossfest nicht mehr verzichten. So wurde daraus ein Fest in Solidarität mit Menschen aus anderen Weltteilen. Die Namensänderung geschah 2008 mit der Erweiterung des Angebots auf die Räumlichkeiten des neuen Kirchgemeindezentrums FUTURA.

Seit 2011 findet das ChilcheFescht gleichzeitig mit dem „Advänts-Märit“ im Stedtli Unterseen statt. So bringt die Kirchgemeinde sich in einen grösseren Anlass der politischen Gemeinde ein.

Brätzelistand

Unterstützte Projekte

- „Abu Rof“, Poliklinik im Sudan
ein Projekt der Nil Mission, 1973 - 1992
- „Mandomai“, Holzfachschule in Indonesien
ein Projekt der Basler Mission, 1993 - 2002
- „Pespire" – Existenzsicherung für Kleinbauernfamilien in Honduras
ein Projekt des HEKS, 2003 – 2013
- "Vayots Dzor und Gegharkunik, Früchteproduzenten in Armenien
ein Projekt des HEKS, 2014 – 2022
- "Yes" Praktische Kurzausbildungen für junge Frauen und Männer in Tansania
ein Projekt von Helvetas, ab 2023

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