
Bildcredit: Unsplash by Joel Taylor
Ich habe zwei Texte für sie, einen ganz neuen (von mir) und einen ganz alten (aus der Bibel).
Vielleicht hilft ja der eine oder der andere ein bisschen, mit einer Welt zurecht zu kommen, in der man nie genau weiss, in welcher Weltlage man am nächsten Tag aufwacht.
Die Welt brennt,
und ich mache trotzdem weiter.
Die Welt brennt,
und ich pflanze trotzdem meine Tomatensetzlinge.
Die Welt brennt,
und ich lese trotzdem 1x am Tag die Nachrichten.
Die Welt brennt,
und mein Herz wird immer wieder schwer.
Die Welt brennt,
und ich wünsche mir den Deus ex Machina* mit einem Kübel Wasser.
Die Welt brennt,
und ich wollte schon einige Kapitel meiner Bibel rausreissen und ins Feuer werfen.
Die Welt brennt,
und wenn für mich irgendwas aus dieser Asche steigen wird,
dann hoffentlich das:
Ja, die Welt brennt, aber die Liebe brennt immer noch heisser.
Ja, die Welt brennt, und WIR machen trotzdem weiter.
*Deus ex Machina (Der Gott aus der Maschine) ist ein Ausdruck, der aus dem griechischen Theater kommt. Wo in der Geschichte, wenn alles verloren scheint, eine Gottheit ganz unerwartet auftritt und eine Lösung bringt.
Text aus der Basisbibel:
Ich bin zutiefst überzeugt:
Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen –
nicht der Tod und auch nicht das Leben,
keine Engel und keine weltlichen Mächte,
nichts Gegenwärtiges und nichts Zukünftiges […]
Nichts von alledem
kann uns von der Liebe Gottes trennen.
(Römerbrief 8,38-39)
Lea Zeiske